In der jüngsten Stadtratssitzung stand ein wichtiger Beschluss auf der Tagesordnung: die Billigung der Vorplanung und Kostenschätzung zur Landesgartenschau 2029. Unser Stadtrat Hans Kaltenecker (UWB) betonte die Bedeutung dieses Schrittes für die zukünftige Entwicklung Günzburgs.
Seit vielen Jahren sammeln Stadtverwaltung, Stadträte und auch engagierte Bürgerinnen und Bürger Ideen, wie sich unsere Stadt weiterentwickeln könnte. Viele dieser Vorschläge scheiterten bislang an den finanziellen Rahmenbedingungen und verschwanden in der sprichwörtlichen Schublade. Mit dem nun gefassten Beschluss erhalten wir die Chance, diese Ideen zumindest teilweise Wirklichkeit werden zu lassen – unterstützt durch Fördermittel und getragen von einem gemeinsamen politischen Willen.
Die geplante grüne Infrastruktur im Rahmen der Landesgartenschau wird nicht nur das Stadtbild aufwerten, sondern vor allem die Lebensqualität in Günzburg nachhaltig steigern. Neue Treffpunkte, attraktive Plätze für Jugendliche sowie Maßnahmen im Bereich Ökologie und Nachhaltigkeit sind Teil eines durchdachten Gesamtkonzepts, das in der Vorplanung detailliert dargelegt wurde.
„Jedes Teilprojekt wurde sorgfältig geplant und wird seine Wirkung nicht verfehlen“, so Hans Kaltenecker. Gleichzeitig zeigt die Kostenschätzung, dass eine Umsetzung mit einem verantwortungsvollen Budget realisierbar ist – vorausgesetzt, wir behalten eine effiziente und nachhaltige Mittelverwendung stets im Blick.
Die Landesgartenschau 2029 ist mehr als nur ein temporäres Großevent. Sie ist ein generationenübergreifendes Projekt mit langfristigem Nutzen: ein Impulsgeber für städtebauliche Entwicklungen, ein Magnet für Besucher und ein echter Standortvorteil für Familien und Unternehmen. Unser Ziel muss es sein, dass die Menschen in Günzburg sagen: „Das ist nicht irgendeine Landesgartenschau – das ist unsere Landesgartenschau!“
Ein Thema, das ebenfalls angesprochen wurde, betrifft die Planung im Gebiet KB7 (Bleiche / Hagenweide / SBI-Gelände). Hier sorgt insbesondere die temporäre Wegeführung während der Landesgartenschau für Diskussionen. Anwohner wünschen sich eine verbindliche Zusage für den Rückbau des Weges nach dem Ende der Veranstaltung. Wir nehmen diese Bedenken ernst und setzen uns dafür ein, dass eine transparente Lösung geprüft und – wenn möglich – festgehalten wird.
Der UWB wird diesen wichtigen Prozess konstruktiv begleiten und sich dafür einsetzen, dass Bürgerbeteiligung und nachhaltige Stadtentwicklung Hand in Hand gehen.

